Fastenwanderung 2018

Ökumenische Fastenwanderung 2018

Ein Bericht von Pfarrerin Gabriele Schaller

 

Zu einem beliebten Höhepunkt in der Passionszeit hat sich die Ökumenische Fastenwanderung entwickelt – ein Projekt der Römisch-Katholischen und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Ronneburg. In den letzten Jahren hat sie viel Zuspruch über die Grenzen Ronneburgs hinaus erfahren. Mit viel Liebe wird diese Wanderung Jahr für Jahr abwechselnd von jeweils einer Kirche  vorbereitet. In diesem Jahr hatte die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Haselbach diese Aufgabe übernommen. Sie bot am Samstag, dem 10. März, eine Route mit unterschiedlichen Herausforderungen an. Sie begann an der Kirche in Mennsdorf bereits mit einer ansehnlichen, bunt gemischten Gruppe; führte über den Sprotteweg nach Posterstein mit einer Kirchenführung. Hier kamen etliche dazu. Von dort ging es dann über die Rothenmühle nach Nöbdenitz in die Kultur-und Bildungswerkstatt. Auch hier schlossen sich weitere Personen der Fastenwanderung an. Eine ansprechende Ostereierausstellung konnte in Nöbdenitz besucht werden. Und obwohl zur Fastenwanderung nur eine Fastenmahlzeit gehört, konnten doch etliche TeilnehmerInnen dem köstlichen Kuchen, der dort angeboten wurde, nicht widerstehen. Nach einer kurzen Verschnaufpause in der Kultur-und Bildungswerkstatt feierten wir in der Kirche Nöbdenitz einen kleinen Gottesdienst. An diesem wunderbaren Frühlingswochenende, das eine lange Reihe an düsteren und winterlichen Tagen hoffnungsvoll unterbrach, war es schon eine Herausforderung in die kalte Kirche zu gehen, um dort einen kleinen Gottesdienst zu feiern. Alle Beteiligten haben sich viel Mühe gegeben: Die Küsterin der Kirche Nöbdenitz, der Organist, Herr Benndorf und seine Frau, und nicht zuletzt auch die Gemeinde der Fastenwanderung, die in großer Zahl dort zusammenkam.
 

Die Kollekte, die in diesem Gottesdienst gesammelt wurde, ist für ein ökumenisches Seelsorgeprojekt in Gera bestimmt, das erst vor wenigen Wochen ins Leben gerufen wurde. Ziel dieses Projektes ist es, christliche Flüchtlinge in Gera und den Wiederaufbau der Stadt Homs in Syrien zu unterstützen. Auf diesem Wege möchte ich allen danken, die mit ihrer Kollekte dieses Projekt gestärkt haben.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es die gemeinsame Fastenmahlzeit aus Fettschnitten, vegetarischen Aufstrichen, Gurken, Äpfeln, warmen und kalten Getränken im sonnigen Pfarrhof. Die Haselbacherinnen und die sie unterstützten, haben uns eine gesunde und schmackhafte Mahlzeit bereitet.
Wer sich fit fühlte, konnte den Weg zurücklaufen, aber niemand musste es. Für einen Rücktransport per Kleinbus und Auto war gesorgt. Für die Organisation danke ich allen Mitwirkenden, stellvertretend mit Namen Frau Grit Weidner und Herrn Hans Rohn, unserem Wanderführer.

 

November

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von

Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

 Offenbarung 21,2

 

 

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