Veröffentlichungen

Statement der Kirchenältesten Eveline Sieler zur Veranstaltung "Christliedersingen" auf dem Marktplatz Ronneburg vom 20.12.2020

 

Heute haben wir - engagierte Mitglieder der Kirchengemeinde Ronneburg - erleben müssen, was wir befürchtet haben:

 

Die vom Ordnungsamt nicht genehmigte Veranstaltung "Christliedersingen auf dem Marktplatz" von Ronneburg fand statt, beworben vom Veranstalter, Missionswerk Das lebendige Wort, mit "Verkündigung der frohen Botschaft - ohne Maulkorb".

 

Das hat uns keine Ruhe gelassen, und wir haben ein Zeichen dagegen gesetzt:

  • die Kirche geöffnet
  • die Orgel mit Weihnachtsliedern erklingen lassen
  • die Kirchenglocken eine halbe Stunde geläutet

 

 

So haben wir unseren Protest gegen die Veranstaltung zum Ausdruck gebracht.

Für uns ist es ein Herzensanliegen, für die Menschen da zu sein, die hohen Coronazahlen durch das Einhalten der stattlich verordneten Maßnahmen zu senken und in dieser schweren Zeit Menschen Zuversicht zu vermitteln.

 

Bitte lesen Sie auch die folgende Pressemitteilung des Evanglischen Kirchenkreises Altenburger Land dazu:

 

Pressemitteilung

„Christfestliedersingen“ in Ronneburg

 

 

„Christfestliedersingen – mit Verkündigung der frohen Botschaft – ohne Maulkorb“ – so wird eine Veranstaltung beworben, die am 4. Adventssonntag auf dem Ronneburger Marktplatz sein soll. Initiiert hat die Veranstaltung das „Missionswerk Das Lebendige Wort“.

 

Kristin Jahn, Superintendentin des Kirchenkreises Ronneburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), stellt dazu fest:

„Die Veranstaltung steht in keinerlei Zusammenhang mit der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Angesichts der Pandemielage halten wir eine Veranstaltung, bei der angedeutet wird, Infektionsschutzmaßnahmen zu unterlaufen, für verantwortungslos. Wir werten es als Missbrauch der Religionsfreiheit, wenn andere gefährdet werden könnten. In unseren Gottesdiensten bestehen wir auf die strikte Einhaltung des Infektionsschutzes.

 

Weihnachten feiern wir Jesu Christi Geburt. Die Geburt eines Menschen, der sich gesorgt hat um Kranke und Benachteiligte, ohne Menschen gegeneinander auszuspielen. Die Nächstenliebe gebietet, aufeinander zu achten, sich und andere vor Ansteckung zu schützen. Dazu gehört eine Mund-Nasen-Bedeckung. Wir verwehren uns dagegen, das Christfest für die Durchsetzung des eigenen Willens zu missbrauchen. Da wird zum Singen aufgerufen, aber Zwietracht gesät. Es handelt sich unserer Meinung nach um eine Aktion, die Christus zwar im Namen führt, aber nicht im Herzen.“


 

Januar

Viele sagen: „Wer wird uns Gutes sehen lassen?“

HERR, lass leuchten über uns das Licht deines Antlitzes!

Ps 4,7 (L)


 

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